Von Margarita Tsaknis

Stockduster ist es, ich bin munter. Ist so schön der Tag gewesen, dass ohne Zögern ich genoss, den letzten Tropfen Tag mit Wein.

Doch „Morgen, morgen, ja nicht heute! “, sagen alle dummen Leute, bis morgen früh schon heute ist, obwohl ich heut‘ für damals hielt. Es hilft alles nichts, das Skript muss her! Der Wurm ist drin und wurmt mich sehr. Eine Gleichung gleicht der nächsten und der Wurm sitzt nach wie vor, dort wo er stört – nur jetzt im Ohr. Last Christmas und ein Ring aus Feuer, Säure erst sonst Ungeheuer? Vielleicht war es auch andersrum?  Ich kämpfe mit der Nachtlektüre. Schlechter Morgen, schlechte Nacht. Nie wieder Wein, nie wieder schieben, nie wieder wieder durchgemacht.

Schwarzer Kaffee, roter Bulle, die Sonne heiß und sie frisst Kinder. Herzrasen ist nun vom Feinsten. Ich fürchte mich. Sie lugt von weitem. Zwei Stündchen noch? Ich leide Qualen. Formeln formen Fragezeichen. Tränchen kullern, Fragen bleiben, weiße Flagge trieft vor Zweifeln.

Es ist so weit. Es ist zu spät! Ein Bogen will beschriftet werden. Der Ring aus Feuer brennt – „Am Arsch! Brönsted Säure? Was soll das heißen?“

Es ist so weit. Es ist vorbei! Ich grinse denn es lag nicht an mir. Es wurmte mich doch viel zu sehr. Die schlechte Nachtlektüre trägt  die Schuld hierfür.