Von Simone Tröger

Ganz oben hängt der große reife Apfel am Baum. Da, wo gleich der Himmel anfängt.

Der Apfel möchte hinunter zu den Kindern. Die rennen auf der abgemähten Wiese herum und fangen sich. Der Apfel würde gern die kleine Ida erleben, die in ihn hineinbeißt und sagt „Hmm… Der schmeckt!“

Aber der Apfel hängt noch immer. So lange, bis ein Herbstwind erst viele Blätter und dann das Ästchen, an dem der Apfel hängt, zu Boden fallen lässt. Da liegt er nun, der Apfel, zwischen den Laubblättern im Gras. Jetzt wäre es ihm lieb, wieder ganz oben im Baum zu sein. Von dort kann er die Kinder besser sehen. 

Die Kinder rennen um den Baumstamm und lachen dabei. Der Apfel kann es nur hören, aber nichts sehen, denn vor ihm versperrt ein Blatt seinen Blick.

Doch bald wird der Apfel von der kleinen Ida entdeckt. Sie hebt ihn hoch und schaut ihn von allen Seiten an. Dann öffnet sie ihren Mund weit und beißt hinein. „Hmm… Der schmeckt.“

Sie läuft zu ihrer Mama und sagt: „Ich möchte jeden Tag einen Apfel essen! Äpfel schmecken viiieeel besser als Bonbons.“

 

(Und ihre Mama hofft, dass das Kind die Wahrheit spricht…)

 

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