Von Annalena Eisenbacher
Der 18. Oktober 2026. Nicht mal eine Woche ist es her, als du dich dazu entschieden hast, mich nicht mehr zu lieben. In meinem Herzen ist Leere. Leere von all dem Ungesagten zwischen uns. Leere von all den Momenten, auf die ich mich gefreut habe, sie mit dir zu erleben. Leere und Schmerz. Warum fühle ich so einen Schmerz, dich zu verlieren, wenn du doch der warst, der mir in letzter Zeit diese Schmerzen zugefügt hat. Mein Kopf versucht abgrundtief nach Antworten zu suchen, während mein Herz es einfach nicht wahrhaben möchte. Ich möchte loslassen, aber ich kann nicht. Warum frage ich mit? Warum sagst du, du siehst in uns keine Zukunft, aber küsst mich dann heute? Warum schreibst du mir heute, eine Woche später, dass du immer noch für mich sterben würdest? Wie tief willst du noch sinken? Wie tief soll ich noch sinken? Mittlerweile wünschte ich, es gäbe einen Abgrund, an dem ich mich auffangen kann und wieder hochspringen kann. Aber nein, dieser Abgrund ist nicht in Sicht.
(Version 1)
